Glarumer Bogenschuetzen/Astringer Strieders e.V.

Hintergrund für die ``Hickenfenne``


Als Vorbild für die Bebauung der ``Hickenfenne`` dient uns u.a. auch die Burganlage der sogenannten``Hohen Burg``beim Klosterhof Lindern in der Nähe von Neuenburg (Friesland). Dabei handelt es sich um eine klassische ``Motte`` aus dem 12-13 Jahrhundert. Die Anlage ist die am besten erhaltene Motte im Landkreis ``Friesland``, was jedem Besucher sofort klar wird, wenn er die Anlage betritt. Leider befindet sich die Burganlage auf Privatbesitz, daher ist es für Besucher erforderlich, sich beim Pächter des Grundstücks anzumelden!


Modell ``Hohe Burg Lindern``


Wie auf dem Foto ersichtlich, wird die Motte durch ein Grabensystem von 3 Gräben, die jeweils durch einen Ringwall gesichert sind, umgeben. Der Zugang zur Motte erfolgte über die Vorburg, welche ebenfalls durch einen Ringwall und einem Graben gesichert war. Trotz der Jahrhunderte und des damit verbundenen Zerfalls, ist die Anlage als ganzes noch Heute gut zu erkennen.

Blick von der Vorburg links an der Motte vorbei


Die Burganlage war Teil einer Grenzbefestigungsanlage der Sachsen zum Schutz der Handelswege von Collstede nach Oldenburg sowie zum Schutz des ``Klosterhofes Lindern``. Es gab noch zwei weitere identische Anlagen in unmittelbarer Nachbarschaft, u.a. gehörte die ``Jührdener Motte`` mit dazu.

Übergang von der Vorburg zur Motte


Die Motte hat einen Durchmesser von 50 Metern und eine Höhe von 4,50 Metern!!!

Von der Plattform hat man trotz der mittlerweile gewachsenen Bäume einen wunderbaren Blick über die Lindener Bäke, die Heute noch die Burgräben mit Wasser speist.

Vor dem Burghügel (Motte)


Auf der Plattform der Motte

Blick von der Plattform zur Vorburg